Ich weiß, eigentlich bin ich schon ein wenig spät, aber ich hab vorher einfach nicht die Zeit gefunden euch meine Weihnachtsdeko zu zeigen. Dafür ist sie um so einfacher, so dass man sie auch jetzt noch schnell nachmachen kann.

Mein diesjähriges Adventsgesteck wurde von dem Cover einer Zeitschrift inspiriert, die ich bei meiner Mutter liegen sehen habe. Letzendlich besteht, mal abgesehen von weißen Kerzen und vielen Zimtstangen, allerdings keine Ähnlichkeit mehr.
Alle Materialien habe ich bei NanuNana erstanden, wobei das rote Granulat zwar auch von NanuNana stammt, allerdings schon ewig in meinem Bestand ist.
Als erstes habe ich die Zimtstangen von innen gegen die Schale gelehnt. Dafür habe ich die Schale leicht schräg gestellt, die Zimtstangen unten dann ordentlich aufgestellt und dann immer etwas Granulat dagegen gekippt, damit die Stangen nicht umfallen. Später habe ich dann noch die vier Kerzen hineingedrückt und außen ein hübsches grünes Band um die Schale gebunden.
Wirklich sehr simpel, aber mir gefällt es. Und die Zimtstangen verbreiten in den ersten Tagen wirklich einen tollen Duft...

Eine Ecke sah bei mir noch so langweilig aus. Darum bin ich in den nächsten Sonderpostenmarkt gefahren und hab mir ein paar Zweige für eine große Vase besorgt. Natürliche Zweige aus dem Garten gefallen mir zwar eigentlich besser, aber dort ist momentan alles so nass, dass ich den Kram nicht in mein Wohnzimmer holen wollte.
Die Zweige habe ich dann mit kleinen roten Christbaumkugeln behängt. Am liebsten hätte ich auch noch eine Lichterkette miteingebaut, aber ich hab dort keine Steckdose und die batteriebetriebene Lichterkette habe ich noch anderweitig gebraucht...

Apropos Lichterkette. Lichterketten sind für mich bei der Weihnachtsdeko ein absoluter Muss und zum Glück hab ich dann doch noch die ein oder andere Steckdose in meinem Wohnzimmer zur Verfügung, so dass auch die normale Lichterkette einen Platz gefunden hat. Sie hängt jetzt wellenartig in meinem Fenster, scheint in den Garten hinaus und ich hab meine Freude daran.
Da sich die Lichterkette allerdings als absolut unfotogen erwies, seht ihr jetzt nur ein knackiges unscharfes Foto von ihr.

Und hier sehr ihr jetzt, wofür ich die batteriebetriebene Lichterkette gebraucht habe. Ich habe mir ein altes Glas genommen und es mit roten Kugeln in unterschiedlichen Größen sowie Perlen befüllt. Einfach alles kunterbunt und durcheinander hinein ins Glas, Lichterkette mit rein und schon hat man eine tolle Fensterdeko, die Weihnachtsstimmung verbreitet.
Zwar nicht fotografiert, aber dennoch existent, ist dann noch ein schneebedeckter Wald, der als Fensterbild mein Fenster schmückt. Außerdem viele funkelnde Sterne, die ich asymmetrisch ausgeschnitten habe und die das Licht dank holografischer Folie ganz toll brechen.