Ananasblüte

Ein Lebenszeichen! Unglaublich, aber wahr. Mich gibt's immer noch. Nachdem ich 5 Wochen durch Deutschland gereist bin (euch erwartet irgendwann eine wahnsinnige Fotoflut, wenn ich denn mit dem England-Roadtrip durch bin...), starb mein Laptop einen schrecklichen Tod. Es musste ein neuer daher, die Daten vom alten Laptop mussten gerettet werden. Leider macht der Neue bisher ziemliche Probleme. Aktuell ist der VGA-Anschluss kaputt, sodass ich meinen externen Monitor, auf dem ich normalerweise meine Fotos bearbeite, nicht anschließen kann. Also geht er nun (inzwischen schon zum zweiten Mal) wieder zurück und wird hoffentlich geheilt.

Jetzt aber zum eigentlichen Thema dieses Beitrags: Ananasblüten.



Es gab mal wieder einen Anlass zum Backen und ich erinnerte mich, ein Bild solcher Blüten irgendwann einmal auf Pinterest gesehen zu haben. Also schnell die Pinnwand durchwühlt und wiedergefunden. Ich hab mich dann erstmal im Internet schlau gelesen, wie man die Blüten am besten herstellt, aber die Erfahrungen schienen sehr unterschiedlich zu sein und darum hab ich es dann einfach ausprobiert.

So hab ich es gemacht:

Du brauchst:
1 Ananas, Cupcakeform

So geht's:
Die Ananas von ihrer Schale und dem Grünzeug befreien. Dann die Ananas in hauchdünne Scheiben schneiden. Umso dünner, umso schneller kommen wir später zum Ergebnis. Die dünnen Scheiben auf Küchenrolle legen und abtupfen, um schon etwas Flüssigkeit weg zu nehmen. Die Ränder habe ich mich einem Löffel noch etwas ausgefranst, damit die Blüten später nicht eckig werden.
Dann werden die Scheiben auf Backpapier in den Ofen geschoben um zu trocknen. Ich stellte den Ofen auf ca. 120°C Umluft, habe aber gelesen, dass bei anderen die Blüten bei dieser Temperatur schon verbrannten (also ein bisschen ausprobieren und ein Auge auf den Ofen haben). Nach ca. einer halben Stunde habe ich die Ananasscheiben einmal gewendet, dann kamen sie noch einmal für 30-50min in den Ofen.
Trocken waren die Scheiben dann immer noch nicht, aber es wurde schon sehr spät und ich sehr müde. Ich habe die Scheiben dann in mein Cupcakeblech gelegt (damit sich die Ränder nach oben biegen und die schöne Blütenform zustande kommt) und bei der Restwärme im Ofen stehen lassen. Am nächsten Tag durften sie dann nochmal ca. 40 Minuten bei 120°C Umluft genießen und waren dann endlich fertig.


Eine bebilderte Anleitung findet ihr auf meiner Pinnwand Food bei Pinterest.

Bei meiner Internetrecherche habe ich gelesen, dass bei einigen die Blüten schon nach kurzer Zeit schlapp aussahen. Das kann ich nicht bestätigen. Meine Blüten sahen auch nach zwei Tagen immer noch super aus.
Bei dem Cupcakerezept unter der Blüte handelt es sich übrigens wieder um dieses, welches auch schon bei meinen Schneemanncupcakes als Grundlage diente. Das Rezept für das Topping findet ihr in diesem Beitrag.

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